Rebecca Jungnitsch

Sozialpädagogin

Schon während ihres Bundesfreiwilligendienstes entdeckte Rebecca Jungnitsch ihre Begeisterung für die Arbeit mit Menschen. Nach ihrem Abitur absolvierte sie den Bundesfreiwilligendienst beim Rheinisch-Bergischen Kreis an der Margot-Friedländer-Schule in Refrath. Die intensive Arbeit mit den Kindern hat ihr so gut gefallen, dass für sie schnell feststand: Sie möchte beruflich im sozialen Bereich arbeiten.

Direkt im Anschluss entschied sie sich für ein duales Studium. Als Praxispartner begleitete sie dabei der Rheinisch-Bergische Kreis. Dreieinhalb Jahre lang verband sie Theorie und Praxis: Rund 20 Stunden pro Woche studierte sie an einer privaten Hochschule, die anderen 20 Stunden arbeitete sie in der Förderschule. So konnte sie das Gelernte unmittelbar in der Praxis anwenden und gleichzeitig früh Berufserfahrung sammeln.

Im letzten halben Jahr ihres Studiums wechselte Rebecca in das Jugendamt nach Burscheid. Nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss als Sozialpädagogin blieb sie dort und arbeitet heute im Allgemeinen Sozialen Dienst. Seit Januar 2026 hat sie zusätzlich die Leitung des Teams der Eingliederungshilfe übernommen und trägt damit auch Verantwortung für die fachliche Begleitung und Koordination des Teams.

Was sie an ihrer Arbeit besonders fasziniert, ist die Vielfalt der Aufgaben und vor allem die Arbeit mit Menschen. Rebecca begleitet Fälle über einen längeren Zeitraum, arbeitet mit Familien und sucht gemeinsam mit ihnen nach individuellen Lösungen. Dabei geht es ihr darum, etwas zu bewirken und Familien konkret zu unterstützen. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist deshalb auch die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Fachstellen.

Gleichzeitig weiß Rebecca, dass die Arbeit anspruchsvoll sein kann. Sie arbeitet mit einer Zielgruppe, die teilweise besonders stark auf Unterstützung angewiesen ist. Damit muss man umgehen können und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben. Eine weitere Herausforderung besteht für sie darin, eigene Vorstellungen nicht einfach vorzugeben: „Man hat manchmal eine Wunschvorstellung für einen Fall im Kopf. Aber die Lösung muss natürlich gemeinsam mit der Familie entwickelt werden.“

Mit ihrer Arbeit verbindet Rebecca vor allem eines: das Gefühl, etwas Gutes zu tun. Kein Tag ist wie der andere, die Aufgaben sind abwechslungsreich und immer wieder entstehen neue Herausforderungen.

Dabei möchte sie auch den Blick auf die vielfältigen Aufgaben des Jugendamtes lenken. Neben dem Schutz von Kindern steht insbesondere die Unterstützung von Familien im Mittelpunkt. Dabei geht es darum, Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten und gemeinsam gute Perspektiven für Kinder und Eltern zu entwickeln.

Mein Arbeitgeber

Rheinisch-Bergischer Kreis
Jugendhilfebüro Burscheid/Odenthal in Burscheid
Höhestraße 7
51399 Burscheid

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