Anjana Brochhaus

Sozialpädagogin

Für Anjana Brochhaus war schon früh klar, dass sie gerne mit Menschen arbeiten möchte. Nach ihrem Abitur absolvierte sie zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer KiTa in Dürscheid. Die Erfahrungen dort bestärkten sie darin, einen sozialen Weg einzuschlagen. Anschließend studierte sie an der Universität zu Köln Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Soziologie.

Seit dem 1. Januar 2024 arbeitet Anjana Brochhaus beim Rheinisch-Bergischen Kreis im Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes. Ihr Aufgabenbereich ist vielfältig und reicht von Hilfen zur Erziehung über die Jugendgerichtshilfe bis hin zur Eingliederungshilfe.

Der Einstieg in das Jugendamt war für Anjana zunächst mit einigen Zweifeln verbunden. „Ich habe mich schon gefragt, ob das Jugendamt direkt nach dem Studium wirklich der richtige Ort für mich ist.“ Denn die Arbeit ist komplex und bringt immer wieder neue, herausfordernde Situationen mit sich. Eine gute und intensive Einarbeitung hat ihr jedoch geholfen, Sicherheit zu gewinnen und in ihre neue Aufgabe hineinzuwachsen. Heute sagt sie: „Ich fühle mich beruflich angekommen.“

Im Arbeitsalltag unterstützt und berät Anjana Familien, insbesondere wenn sie sich in schwierigen oder akuten Situationen befinden. Sie vermittelt ambulante Hilfen und arbeitet dabei eng mit unterschiedlichen Einrichtungen und Fachstellen zusammen. Vernetzung ist für sie ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit.

Dabei findet ihr Arbeitsalltag längst nicht nur am Schreibtisch statt. Neben der Arbeit im Büro gehören Außentermine fest dazu: Anjana besucht Familien zu Hause, ist in Schulen und anderen Einrichtungen unterwegs und steht mit unterschiedlichen Beteiligten im Austausch.

Was man für die Arbeit im Allgemeinen Sozialen Dienst mitbringen sollte? Für Anjana vor allem Offenheit für Menschen und die Bereitschaft, sich auch auf herausfordernde Situationen einzulassen. „Man muss offen auf Menschen zugehen können und auch mit schwierigen Situationen umgehen können.“

Die Arbeit im Jugendamt ist geprägt von einer großen Vielfalt an Aufgaben und unterschiedlichen fachlichen Professionen. Im Team arbeiten Sozialarbeiter*innen beispielsweise in der Fachberatung, in der Einzelfallhilfe, in den Frühen Hilfen mit Hausbesuchen bei Eltern, im ambulanten Bereich oder in stationären Jugendhilfeeinrichtungen. Diese unterschiedlichen Tätigkeitsfelder und Perspektiven machen die Arbeit besonders abwechslungsreich und ermöglichen einen wertvollen fachlichen Austausch. Auch nach dem Studium gibt es damit viele Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln. Im Jugendamt arbeite aktuell fast 70 pädagogische Fachkräfte.

Besonders schätzt sie dabei ihr Team. Rund zehn Personen arbeiten gemeinsam im Sozialen Dienst für Menschen in der Stadt Burscheid und Gemeinde Odenthal. Regelmäßige Teamsitzungen, der enge Austausch untereinander und Fortbildungen gehören für Anjana selbstverständlich dazu. Auch nach dem Studium gibt es damit viele Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln.

Mein Arbeitgeber

Rheinisch-Bergischer Kreis
Jugendhilfebüro Burscheid/Odenthal in Burscheid
Höhestraße 7
51399 Burscheid

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